Das Musée d'Orsay

Dieses Musée widmet seine Dauerausstellungen der Schöpfung des Abendlandes.

Signac der Sammler im Musée d’Orsay

Vom 12. Oktober 2021 bis zum 13. Februar 2022

Musée d'Orsay, Paris © Thinkstock

Paul Signac, einer der Begründer der pointillistischen und neoimpressionistischen Malerei und neoimpressionistischen Bewegungen in Frankreich, wird im Herbst 2021 in Paris geehrt. Nach einer Ausstellung seiner Gemälde und Aquarelle im Jacquemart-André-Museum im Sommer 2021 werden seine Talente als Sammler im Musée d'Orsay beleuchtet.

Vom 12. Oktober 2021 bis zum 13. Februar 2022 zeigt das Museum die beeindruckende Sammlung von Gemälden, Zeichnungen und Grafiken von Paul Signac. Die Sammlung wird begleitet von den Archiven des Malers, bestehend aus Korrespondenz und der Bestandsaufnahme seiner Käufe.

Die Ausstellung zeichnet Signacs Geschichte und Einflüsse nach, von seinen Anfängen, die von Claude Monet und den Impressionisten inspiriert waren, bis hin zu den  Werken seiner neoimpressionistischen Freunde - Georges Seurat, Victor Dupont oder Camille Pissarro, sein Interesse an den Nabi – Pierre Bonnard, Félix Vallotton, Édouard Vuillard- und die Bewegung des Fauvismus, die er bewunderte, inspirierte und förderte und die vor allem durch die Werke von Henri Matisse, Kees Van Dongen und Louis Valtat vertreten wurde.

Signac der Sammler bietet aber auch außergewöhnliche Einblicke in das bildnerische Schaffen des 20.Jahrhunderts.

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Das Musée d'Orsay, die Schöpfungen des Abendlandes von 1848 bis 1914

Das Musée d’Orsay gilt als eines der schönsten und reichhaltigsten Museen der Welt. Es liegt an der Rive Gauche der Seine und gegenüber des Jardin des Tuileries und war nicht immer ein Museum. Das Gebäude wurde von Victor Laloux anlässlich der Weltausstellung von 1900 erbaut und diente zunächst als Bahnhof, bevor es 1986 in ein Museum umgewandelt wurde.

Musée d'Orsay © Fotolia

Es ist interdisziplinär und widmet seine Dauerausstellungen der Schöpfung des Abendlandes, die Malerei, Bildhauerkunst, dekorative Künste, grafische Kunst, Architektur und Fotografie aus den Jahren 1848 bis 1914 umfasst - insgesamt rund 6000 Werke, von denen nur 3000 der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Zu den wichtigsten Malereien zählen Das Frühstück im Grünen von Edouard Manet, Der Tanzunterricht von Edgar Degas, Die Ährenleserinnen von Jean-François Millet, Bal du Moulin de la Galette von Auguste Renoir, Der Zirkus von Georges Seurat, Die Kartenspieler von Paul Cézanne, Frauen am Strand von Paul Gaugin oder das Selbstportrait von Vincent van Gogh. Das Museum verfügt über eine der größten Sammlungen impressionistischer und post-impressionistischer Werke weltweit.

Über die Dauerausstellungen hinaus werden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen wie Wechselausstellungen, Konzerte, Vorträge, Kolloquien oder Shows organisiert.

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