Das Musée d'Orsay

Es ist seine Dauerausstellungen der Schöpfung des Abendlandes, die Malerei, Bildhauerkunst, dekorative Künste, grafische Kunst, Architektur und Fotografie aus den Jahren 1848 bis 1914 umfasst.

Das Musée d'Orsay, die Schöpfungen des Abendlandes von 1848 bis 1914

Das Musée d’Orsay gilt als eines der schönsten und reichhaltigsten Museen der Welt. Es liegt an der Rive Gauche der Seine und gegenüber des Jardin des Tuileries und war nicht immer ein Museum. Das Gebäude wurde von Victor Laloux anlässlich der Weltausstellung von 1900 erbaut und diente zunächst als Bahnhof, bevor es 1986 in ein Museum umgewandelt wurde.

Musée d'Orsay © Fotolia

Es ist interdisziplinär und widmet seine Dauerausstellungen der Schöpfung des Abendlandes, die Malerei, Bildhauerkunst, dekorative Künste, grafische Kunst, Architektur und Fotografie aus den Jahren 1848 bis 1914 umfasst - insgesamt rund 6000 Werke, von denen nur 3000 der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Zu den wichtigsten Malereien zählen Das Frühstück im Grünen von Edouard Manet, Der Tanzunterricht von Edgar Degas, Die Ährenleserinnen von Jean-François Millet, Bal du Moulin de la Galette von Auguste Renoir, Der Zirkus von Georges Seurat, Die Kartenspieler von Paul Cézanne, Frauen am Strand von Paul Gaugin oder das Selbstportrait von Vincent van Gogh. Das Museum verfügt über eine der größten Sammlungen impressionistischer und post-impressionistischer Werke weltweit.

Über die Dauerausstellungen hinaus werden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen wie Wechselausstellungen, Konzerte, Vorträge, Kolloquien oder Shows organisiert.

Picasso. Blau und rosa

Vom 18. September 2018 bis 06. Januar 2019

Picasso. Bleu et Rose Affiche

Vom 18. September 2018 bis 06. Januar 2019 zeigt das Musée d’Orsay in Partnerschaft mit dem Picasso-Museum Paris die Ausstellung Picasso. Blau und rosa.

Ab 1901 ließ sich der spanische Künstler in Paris nieder. Stark betroffen vom Tod seines katalanischen Freundes Carlos Casagemas begann Pablo Picasso viele Bilder zu malen, die von der Farbe Blau dominiert wurden, um seiner Melancholie Ausdruck zu verleihen. Seine düsteren Werke, in denen oft Tod, Alter und Armut dargestellt wurden, wichen nach und nach der rosa Periode. Ab 1904 zog er ins Bateau-Lavoir, wo er seine erste Frau traf: Fernande Olivier. Liebe und Lebensfreude schienen nun durch seine inzwischen rosa und orange gefärbten Bilder und Zirkuskünstler, Harlekine und das Thema Mutterschaft wurden seine bevorzugten Themen. Zu diesem Anlass entstand sein erstes kubistisches Bild: Les Demoiselles d’Avignon.

Picasso. Blau und rosa betrachtet fünf wesentliche Jahre in der Kunst von Pablo Picasso, die erstaunlicherweise noch nie in ihrer Gesamtheit von einem französischen Museum behandelt wurden. Unter den 300 ausgestellten Werken gibt es zahlreiche Meisterwerke des Künstlers, sie werden aber auch in Verbindung mit der Arbeit seiner spanischen und französischen Zeitgenossen gebracht, wie Casas, Casagemas, Nonell, Gauguin, Degas oder Toulouse-Lautrec. Eine einzigartige Gelegenheit, Pablo Picasso aus einem neuen Blickwinkel heraus zu betrachten.


Musée d'Orsay Mitglied

Museum
1 rue de la Légion d'Honneur, Paris, 75007
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In der ganzen Welt für seine große impressionistische Sammlung bekannt ist das Musée d’Orsay außerdem eine weltweite Referenz für......