Das Musée d'Orsay

Dieses Musée widmet seine Dauerausstellungen der Schöpfung des Abendlandes.

Degas in der Oper

Vom 24. September 2019 bis 19. Januar 2020

Anlässlich der 350-Jahr-Feier der Opéra de Paris kehren bei „Degas in der Oper“ die Werke von Edgar Degas im Musée d’Orsay vom 24. September 2019 bis 19. Januar 2020 ins Musée d’Orsay zurück. In Zusammenarbeit mit der National Gallery of Art aus Washington DC stellt diese Ausstellung verschiedene Malereien, Zeichnungen, Skulpturen oder Pastellzeichnungen des Künstlers aus, darunter legendäre Werke wie La Petite Danseuse de 14 ans, Le Foyer de la Danse oder La Loge. Es ist die erste Ausstellung, die sich der Oper als Ganzem widmet.

Ab 1860 macht Degas die Oper zum zentralen Mittelpunkt seiner Werke, seinem „Zimmer für sich“, so wie es sein Freund, der Dichter Mallarmé ausdrückte. Er begeisterte sich für die kleinen Tänzerinnen, die er bei den Proben malte, aber auch für die Zuschauer, Sänger, Orchestermusiker der Pariser Oper, ganz gleich, ob auf der Bühne, im Publikum oder hinter den Kulissen. Die Oper ist ein Ort der Kreation, an dem er sich aller Arten der künstlerischen Experimente hingeben und mit Licht, Einrahmungen und Perspektiven spielen konnte. Sein modernes Auge, das von der Fotografie beeinflusst war, macht aus seinen Bildern ausgezeichnete Zeitzeugnisse des Lebens im Second Empire. 

Degas in der Oper ist anhand der Werke, die einer der bedeutendsten französischen impressionistischen Maler seiner Generation lieferte, ein wunderbares Porträt der Pariser Oper im 19. Jahrhundert.  



Das Musée d'Orsay, die Schöpfungen des Abendlandes von 1848 bis 1914

Das Musée d’Orsay gilt als eines der schönsten und reichhaltigsten Museen der Welt. Es liegt an der Rive Gauche der Seine und gegenüber des Jardin des Tuileries und war nicht immer ein Museum. Das Gebäude wurde von Victor Laloux anlässlich der Weltausstellung von 1900 erbaut und diente zunächst als Bahnhof, bevor es 1986 in ein Museum umgewandelt wurde.

Musée d'Orsay © Fotolia

Es ist interdisziplinär und widmet seine Dauerausstellungen der Schöpfung des Abendlandes, die Malerei, Bildhauerkunst, dekorative Künste, grafische Kunst, Architektur und Fotografie aus den Jahren 1848 bis 1914 umfasst - insgesamt rund 6000 Werke, von denen nur 3000 der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Zu den wichtigsten Malereien zählen Das Frühstück im Grünen von Edouard Manet, Der Tanzunterricht von Edgar Degas, Die Ährenleserinnen von Jean-François Millet, Bal du Moulin de la Galette von Auguste Renoir, Der Zirkus von Georges Seurat, Die Kartenspieler von Paul Cézanne, Frauen am Strand von Paul Gaugin oder das Selbstportrait von Vincent van Gogh. Das Museum verfügt über eine der größten Sammlungen impressionistischer und post-impressionistischer Werke weltweit.

Über die Dauerausstellungen hinaus werden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen wie Wechselausstellungen, Konzerte, Vorträge, Kolloquien oder Shows organisiert.


Musée d'Orsay Mitglied

Museum
1 rue de la Légion d'Honneur, Paris, 75007
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In der ganzen Welt für seine große impressionistische Sammlung bekannt ist das Musée d’Orsay außerdem eine weltweite Referenz für......