Ausstellung im Centre Pompidou

Chagall, Lissitzky, Malevitch im Centre Pompidou: eine große Ausstellung in Paris.

Das Centre Pompidou, ein Ort für Kunst und Kultur

Centre Pompidou © Amélie Dupont - Architecte : Renzo Piano et Richard Rogers

Noch nicht einmal vierzig Jahre alt, und schon so symbolträchtig! Das Centre Pompidou, für gewöhnlich von den Parisern „Beaubourg“ genannt, wurde 1977 eröffnet und hat sich als einer der lebendigsten und meistbesuchten Orte der Hauptstadt etabliert. Das bunte von Renzo Piano entworfene Gebäude ist ein Museum sowie Bibliothek und Lebensraum zugleich und ragt als ausgefallenes Bauwerk mitten im Herzen von Paris hervor. Sechs Stockwerke, eine außergewöhnliche Architektur und eine freie Sicht über Paris, die Besucher besonders erfreut.

Mit fast 100.000 Werken verfügt das Centre Pompidou über ein einzigartiges Kulturerbe mit Meisterwerken von Picasso, Kandinski, Chagall, Matisse oder Léger, aber ebenso auch zahlreiche Stücke aus der zeitgenössischen Kreation: Boltanski, Buren oder Hantaï. Seit seinen Anfängen richtet das Centre Pompidou auch namhafte Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst aus.

Es verfolgt eine offene Politik der Volksnähe und hat bereits eine Erweiterung in Metz eröffnet, mit einem Gebäude und einem Programm, dass dem Pariser Vorgänger würdig ist!


Der Kubismus

Vom 17. Oktober 2018 bis 25. Februar 2019

Affiche de l'exposition Le Cubisme au centre Pompidou Paris

Zum ersten Mal in Frankreich seit 1953 zeigt das Centre Pompidou eine Retrospektive, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Sie ist einer der wesentlichen Bewegungen der Geschichte der modernen Kunst gewidmet: dem Kubismus.

Die Ausstellung gliedert sich in 14 Kapitel, die chronologisch präsentiert werden und fast 300 Werke und Dokumente wie Malereien, Skulpturen oder Collagen offenbaren. Alle zeugen vom Reichtum, der Einfallskraft und dem Einfluss des Kubismus. Von primitivistischen Quellen bis zur Faszination der Künstler der Bewegung für die Werke von Cézanne und Gauguin oder die geometrische Entwicklung der Vor- und Nachkriegszeit durchläuft die Ausstellung die Höhepunkte dieser großen experimentellen und kollektiven Kunst.

Die Werke der größten Namen der Bewegung wie George Braque oder Pablo Picasso werden vereint, außerdem zahlreiche beeinflussende Künstler wie Juan Gris, Fernand Léger, Ambroise Vollard oder Robert und Sonia Delaunay, die die Sichtweise des Kubismus, wie er heute wahrgenommen wird, bereicherten.

Eine Ausstellung, die dank der Leihgaben des Basler Kunstmuseums, des Picasso-Museums Paris und des MoMAs New York außergewöhnlich ist und die Werkzeuge und Schlüsselkonzepte liefert, um diese Kunst besser zu verstehen, die sich nicht auf die Geometrisierung von Formen und die Ablehnung klassischer Darstellungsformen beschränkt. Unbedingt ansehen!




Praktische Informationen

Täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr oder von 11:00 bis 23:00 Uhr. Dienstag geschlossen

Centre Pompidou - 4. Arr.