Ausstellung im Centre Pompidou

Walker Evans und David Hockney im Centre Pompidou sind große Ausstellungen in Paris.

Das Centre Pompidou, ein Ort für Kunst und Kultur

Centre Pompidou © Amélie Dupont - Architecte : Renzo Piano et Richard Rogers

Noch nicht einmal vierzig Jahre alt, und schon so symbolträchtig! Das Centre Pompidou, für gewöhnlich von den Parisern „Beaubourg“ genannt, wurde 1977 eröffnet und hat sich als einer der lebendigsten und meistbesuchten Orte der Hauptstadt etabliert. Das bunte von Renzo Piano entworfene Gebäude ist ein Museum sowie Bibliothek und Lebensraum zugleich und ragt als ausgefallenes Bauwerk mitten im Herzen von Paris hervor. Sechs Stockwerke, eine außergewöhnliche Architektur und eine freie Sicht über Paris, die Besucher besonders erfreut.

Mit fast 100.000 Werken verfügt das Centre Pompidou über ein einzigartiges Kulturerbe mit Meisterwerken von Picasso, Kandinski, Chagall, Matisse oder Léger, aber ebenso auch zahlreiche Stücke aus der zeitgenössischen Kreation: Boltanski, Buren oder Hantaï. Seit seinen Anfängen richtet das Centre Pompidou auch namhafte Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst aus.

Es verfolgt eine offene Politik der Volksnähe und hat bereits eine Erweiterung in Metz eröffnet, mit einem Gebäude und einem Programm, dass dem Pariser Vorgänger würdig ist!


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Walker Evans

Bis zum 14. August

Walker EVans - Centre Pompidou © DR

Der Pionier des dokumentarischen Fotografie-Stils Walker Evans hinterlässt seine Vision der amerikanischen Kultur des 20. Jahrhunderts. Flüchtig geschossene Portraits aus der Metro von New York, aber auch Bilder aus der Landwirtschaft der 1930er Jahre, Schaufensterauslagen, bekannte Architektur - die Negative dieses Chicagoers dienen als Zeugnisse des Alltags über den Atlantik hinaus.

Im Centre Pompidou bis zum 14. August 2017 vereint seine erste Museumsretrospektive 300 seiner Fotografien und rund hundert seltene Dokumente. Sie beleuchtet die bevorzugten Themen des Fotografen (ein Schild, eine Auslage, ein Ladenfenster...) und die Art und Weise, auf die er selbst die Codes des einheimischen Bildes angenommen hat, indem er mit Elementen der Architektur- oder Katalog-Fotografie spielte.

Ein pointiertes Eintauchen ins Herz des volkstümlichen Amerikas.

David Hockney

Bis zum 23. Oktober

David Hockney - Centre Pompidou - Affiche © David Hockney

Anlässlich seines 80. Geburtstags gibt es David Hockney in Paris zu sehen! Vom 21. Juni bis 23. Oktober 2017 widmet das Centre Pompidou ihm eine außergewöhnliche und umfassende Retrospektive, die mehr als 160 Werke vereint - Zeichnungen, Malereien, Fotografie, Drucke, Videoinstallationen und mehr. Sie zeichnen Laufbahn nach, die auf stilistischer Freiheit und technischer Neugierde basiert.

Berühmt für seine unvermeidlichen Schwimmbäder in lebendigen Farben und den monumentalen Landschaften steht dieser englische Maler für ein einzigartiges und vielseitiges Werk, in dem sich schwere und leichte Themen abwechseln. Von Yorkshire bis Kalifornien und vom Übermut der Landschaften bis zur Einsamkeit der rätselhaften Portraits offenbaren die Werke von David Hockney ganz besondere und immer starke und fesselnde Stimmungen.

Die Ausstellung des Centre Pompidou interessiert sich für den kreativen Prozess des Künstlers und hebt die Entwicklung der Praktik von David Hockney im Laufe der Jahre hervor: Die Verwendung von Fax, Druckern oder Zeichnungen auf dem iPad. Diese Techniken sind Teil ihrer Zeit und ermöglichen es dem Maler auch heute noch, eine Arbeit zu schaffen, die keiner anderen gleicht und in der das Thema der Verbreitung einen besonderen Platz belegt.

Eine faszinierende Retrospektive für ein ungewöhnliches Werk, das den Besucher mitten in 60 Jahre Schaffenszeit taucht.


Von 11:00-21:00 Uhr. Dienstags geschlossen
Lange Öffnungszeiten bis 23:00 Uhr am Montag und Donnerstag, letzter Einlass um 22:00 Uhr.
Samstag une Sonntag: 11:00-21:00