Ausstellung im Centre Pompidou

Vasarely im Centre Pompidou: eine große Ausstellung in Paris.

Vasarely, vom Teilen der Formen

Vom 6. Februar bis 6. Mai 2019

Victor Vasarely Affiche

Vom 6. Februar bis 6. Mai 2019, ein halbes Jahrhundert nach seiner letzten großen Ausstellung, bietet das Centre Pompidou der Öffentlichkeit Gelegenheit, die Werke des Vaters der optischen Kunst neu zu entdecken: Victor Vasarely. Vereint werden fast 300 Werke, darunter 40 Zeichnungen und ein Modell. Die Ausstellung Vasarely - vom Teilen der Formen zeichnet in einem chronologischen und thematischen Rundgang die künstlerische Laufbahn des bildenden Künstlers von seinen Anfängen bei Bauhaus bis zu seinen letzten Op Art-Werken nach.

Als Leitfigur der 1960er bis 1970er revolutionierte Victor Vasarely die Kunst durch seine wissenschaftlichen künstlerischen Techniken, seine wissenschaftlich-fiktionale Inspiration und seinen Wunsch, eine Kunst mit sozialer Reichweite zu fördern, die für alle zugänglich sein sollte. Seine Malereien, Skulpturen, architektonischen Einbindungen und Veröffentlichungen eroberten nach und nach die Populärkultur. Er entwickelte insbesondere Spiele mit den Materien, optische Erscheinungen, Licht und Schatten in verschiedenen Formen und Farben, nach dem Vorbild der berühmten Vega, aufgeblasenen Würfelmustern, deren visuelle Instabilität das unergründliche Universum und seine Schwingungen symbolisieren sollte. Bei Vasarely geraten die visuellen Werke in Schwingung.

Vasarely, le partage des formes bietet Gelegenheit, einige unbekannte Werke zu entdecken und in die Welt des ungarischen bildenden Künstlers anhand einer perspektivischen Darstellung einzutauchen, die eine total Immersion zulässt.


Das Centre Pompidou, ein Ort für Kunst und Kultur

Centre Pompidou © Amélie Dupont - Architecte : Renzo Piano et Richard Rogers

Noch nicht einmal vierzig Jahre alt, und schon so symbolträchtig! Das Centre Pompidou, für gewöhnlich von den Parisern „Beaubourg“ genannt, wurde 1977 eröffnet und hat sich als einer der lebendigsten und meistbesuchten Orte der Hauptstadt etabliert. Das bunte von Renzo Piano entworfene Gebäude ist ein Museum sowie Bibliothek und Lebensraum zugleich und ragt als ausgefallenes Bauwerk mitten im Herzen von Paris hervor. Sechs Stockwerke, eine außergewöhnliche Architektur und eine freie Sicht über Paris, die Besucher besonders erfreut.

Mit fast 100.000 Werken verfügt das Centre Pompidou über ein einzigartiges Kulturerbe mit Meisterwerken von Picasso, Kandinski, Chagall, Matisse oder Léger, aber ebenso auch zahlreiche Stücke aus der zeitgenössischen Kreation: Boltanski, Buren oder Hantaï. Seit seinen Anfängen richtet das Centre Pompidou auch namhafte Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst aus.

Es verfolgt eine offene Politik der Volksnähe und hat bereits eine Erweiterung in Metz eröffnet, mit einem Gebäude und einem Programm, dass dem Pariser Vorgänger würdig ist!





Praktische Informationen

Täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr oder von 11:00 bis 23:00 Uhr. Dienstag geschlossen

Centre Pompidou - 4. Arr.