Invalides und Umgebung

Napoleons Grab, Invalides, Nationalversammlung, Rodin-Museum: Gedenkstätten, die Sie nicht verpassen sollten

Das Hotel National des Invalides (in dem sich das Armeemuseum und das Grab von Napoleon befinden) symbolisiert durch seine imposante Größe und die einschüchternden Kanonen die Macht des Invalides-Viertels, das den Bourbonenpalast, das Champ-de-Mars, das Musée d'Orsay und Rodin-Museum, die Militärschule oder die Brücke Alexander III. vereint.

1 Nationalversammlung - Palais Bourbon

Der Palais Bourbon, in dem sich die Nationalversammlung in ihren verschiedenen Ausbildungen seit 1798 befindet, ist von aristokratischer Abstammung! Es wurde 1726 von Louise-Francoise, der Tochter von Ludwig XIV. und Madame de Montespan erbaut, und Witwe des Bourbonen-Herzogs.

2 Tombeau de Napoléon / Eglise du dôme - Hôtel national des Invalides

Le Dôme des Invalides, Paris © OTCP - Amélie Dupont

Die Kuppel, die von J.Hardouin Mansart ab dem 1679 gebaut und 1706 fertiggestellt wurde, verleiht dem Bauwerk seinen königlichen Charakter. Es ist die schönste Kuppel, die jemals in Frankreich gebaut wurde. Ihre Spitze ragt 107m in die Höhe und wurde 1989 anläßlich des zweihundertjährigen Jahrestages der Revolution neu vergoldet. 12 Kilo Gold waren hierfür nötig. Von außen sind auf der Fassade zwei dorische und korinthische Anordnungen übereinander zu erkennen, während Stauen von Karl dem Großen und dem heiligen Ludwig von Coysevox und N.Coustou die Nischen der unteren Etagen schmücken.

3 Musée des Plans-reliefs - Hôtel national des Invalides

Hôtel des Invalides, Paris © Thinkstock

Das „Musée des plans-reliefs“ beherbergt und präsentiert eine weltweit einzigartige Sammlung: Historische Modelle von Festungsstädten und ihrem Umland, aus der Zeit Ludwig des XIV. und Napoleon III, alle im Maßstab 1/600 und mit gleicher Technik. Die Relief-Karten dienten vor allem militärischen Zwecken und gehörten zum Prestige der Staatsoberhäupter. Heute sind sie unersetzliche historische Quellen und kostbare Lehrinstrumente. Die Besucher bekommen einen einzigartigen historischen "Überblick" über Städte, Gebäude, Festungen und Landschaften.

4 Museum des Ordre de la Libération – Hotel National des Invalides

Hôtel des Invalides, Paris © OTCP - Angélique Clément

Drei Galerien und sechs Räume widmen sich den Compagnons de la Libération anhand des Dekrets des Freien Frankreich und der Résistance, das von General de Gaulle handgeschrieben wurde, als Zeugnis der tragischen Welt der Konzentrationslager. Authentische Erinnerungen der Kämpfer, Uniformen, Waffen, Geheimpost, Funkgeräte und Lagerreliquien veranschaulichen dies.

5 Hôtel national des Invalides

Hôtel des Invalides, Paris © Thinkstock

Im Jahre 1671 beschloss Ludwig XIV. eine „königliche Herberge zu erbauen, die so groß sei, dass sie alle Offiziere empfangen und unterbringen könne, ob verkrüppelt, alt oder gebrechlich“. Die Pensionäre kamen ab 1674. Die Kirche St. Ludwig oder „Kirche der Soldaten“ und die Domkirche (die zum militärischen Pantheon wurde) wurden anschließend gebaut.

6 Nationalmuseum Rodin

Musée Rodin, Paris © OTCP - Jacques Lebar

Mit seinem Sekretär, dem Dichter Rainer Maria Rilke, ließ sich Rodin 1908 mitten in einem Park, der von Brombeersträuchern und Hasen übervölkert war, nieder. 1919, zwei Jahre nach seinem Tod, öffnet hier ein Museum. Skulpturen aus Marmor, Bronze und Ton wechseln sich hier mit den Zeichnungen des Meisters, den Werken von Camille Claudel, seiner Muse und Gemälden seiner Freunde Carrières, Monet und Van Gogh ab. Im Garten haben Rosen und Statuen mittlerweile die Hasen abgelöst, doch der Charme bleibt ungebrochen. Hotel Biron.