Champs-Elysées und Umgebung

Die berühmte Avenue des Champs-Elysées ist der ultimative Ort für Shopping und prachtvolle Gebäude

Die Avenue der Champs-Elysées, nur wenige Schritte vom majestätischen Turm von Gustave Eiffel entfernt, bestätigt jedes Jahr aufs Neue ihren Ruf als schönste Avenue der Welt. Zwischen dem Triumphbogen und der Place de la Concorde reihen sich Luxusmarken, die gefragtesten Restaurants, Paläste, trendige Ausgehorte (Lido, Queen, das Theater der Champs-Elysées) und die meistbesuchten Museen und Bauwerke (Triumphbogen, Grand Palais etc.) aneinander.

1 Arc de triomphe

Arc de Triomphe, Paris © OTCP - Angélique Clément

An der Spitze der Champs-Elysées, auf der Achse des Arc du Carrousel und des Défense-Bogens, triumphiert der Antikbogen von Napoleon. Er wurde 1806 in Auftrag gegeben, um den Sieg der Grande Armée zu feiern, und 1836 fertig gestellt. Seine riesigen Ausmaße – 50 m hoch, 45 m breit – eigneten sich für die großen Bildhauer Cortot, Étex und Rude, mit seiner berühmten Marseillaise. Am 11. November 1920 wurde der Leichnam des unbekannten Soldaten, der die 1.500.000 Toten des „großen Kriegs“ symbolisierte, in das Gewölbe unter dem Bogen und der geweihten Steinplatte versenkt und einzementiert. Zwei Jahre später wurde ein ewiges Licht auf diesem Grab entzündet, um ihn nicht zu vergessen.

2 Champs-Élysées

Weihnachtsbeleuchtung, avenue des Champs Elysées, Paris © OTCP - Angélique Clément

Zwischen Etoile und Concorde erstreckt sich ein symbolträchtiger Abschnitt mit der verlängerten Perspektive von der Louvre-Pyramide bis zu Défense. Die ersten Schritte dieses Besucherziels der Parade am 14. Juli sind allerdings eher bescheiden.

3 Palais de la Découverte

Palais de la Découverte, Paris © EPPDCSI - OTCP - Amélie Dupont

Warum leuchtet eine Glühbirne? Können Tiere sprechen? Was befindet sich im Weltraum? Diese Fragen werden im Palais de la Découverte, einem wissenschaftlichen Zentrum und Museum für allgemeinverständliche Wissensvermittlung, anhand von ultramodernen Hilfsmitten, die in Echtzeit reagieren, geklärt. Hier werden spektakuläre Versuche rund um die Themen Erde und Universum, Materie und Energie und lebendige Mathematik unternommen, die die temporären und dauerhaften Ausstellungen bestimmen. Man sieht „entstehende Wissenschaft“ und kann im Planetarium durch die Gestirne reisen.

4 Nationalgalerien des Grand Palais

Le Grand Palais, Paris © OTCP - David Lefranc

Dieses große Gebilde aus Glas, Metall und Stein befindet sich in der Nähe der Champs-Elysées. Das Gebäude wurde für die Weltausstellung im Jahre 1900 erbaut und hat bereits tausend Leben hinter sich. Es war der Spiegel des 20. Jahrhunderts dank seiner künstlerischen oder technischen Messen, die hier präsentiert wurden.

5 Petit Palais

Le Petit Palais, Paris © OTCP - David Lefranc

Genau wie sein „Großer“ Nachbar zeugt auch der Petit Palais vom vielseitigen Prunk der Weltausstellung von 1900. Das Eingangsgitter ist ein Meisterwerk aus Eisen. Das Gebäude erstrahlt rund um einen orientalisch anmutenden Innengarten aus dem 19. Jahrhundert in weißem und farbigem Marmor, mit Zierleisten, Marmorranken, bemalten Decken, Mosaikpflaster und Opalfenstern. Seit 1902 beherbergt es das Museum für Schöne Künste der Stadt Paris. Es wurde vollständig restauriert, und durchzieht gelassen und mit Charme die Antike bis 1918 mit Bildern, Skulpturen und Kunstobjekten. Hier entdecken Sie unter anderem griechische Amphoren, orthodoxe Ikonen, gotische Elfenbeinfiguren, italienische Madonnen, Gemälde von Rubens, sächsisches Porzellan und mundgeblasene Vasen.

6 Place de la Concorde

Big Wheel, place de la Concorde, Paris © OTCP - Amélie Dupont

Die Anlage der Place Louis XV. stammt aus dem Jahre 1755. Die Hotels Marine und Crillon unterstreichen die Achse der Monarchenstatue, die nach dreißig Jahren umgestürzt wurde. Als Place de la Révolution wurden hier Ludwig XVI., Marie-Antoinette, Danton und Robespierre geköpft. Als Place de la Concorde hat man sich allerdings inzwischen mit der Geschichte ausgesöhnt.