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Paris aus Steinen und Träumen
Die Geschichte von Paris lässt sich ebenso gut aus seinen Gemäuern lesen wie aus Büchern... Ein monumentales Kondensat aus Baustilen, das den aufmerksamen Spaziergänger nicht ungerührt lassen wird. Die Antike hat der Stadt ihre Thermen und Arenen hinterlassen. Das Mittelalter ist noch mit dem romanischen Kirchturm von Saint-Germain-des-Prés vertreten und die Finesse der Sainte-Chapelle lässt das Wunder der Gotik erkennen. Paris, das ist auch die Klassik des Zeitalters Ludwig XVI., mit seinen Kuppeln und Giebeln, seinen Traum von der Antike, der bereits von der Renaissance sanft berührt wird. Der Eklektizismus des zweiten französischen Kaiserreichs wird Sie verführen, die Straßenschneisen von Haussmann und die Metallarchitektur, die der Eiffelturm zelebriert als Speerspitze des Jugendstils. Der Art Deco-Stil steht dem in nichts nach und seine Modernität kündigt bereits die Symbole der Zukunft aus Beton und Glas an, einer Stadt, die sich unaufhörlich erneuert.
Gallorömische Kunst
Diese Epoche hinterlässt die Erinnerung an ihre Pracht in den Arenen und vor allem in den Thermen von Cluny. In den Arenen von Lutetia fanden Zirkusspiele und Theaterdarbietungen statt. Man kann dort noch einen Teil der Zuschauerränge sehen, die zur Zeit des antiken Roms erbaut wurden.
Die Thermen sind besser erhalten, mit dem beeindruckenden Saal des Frigidariums (kaltes Bad) und seinem Gewölbedach 14 Meter über dem Boden, eine der höchsten Konstruktionen dieser Art, die heute noch erhalten sind.
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