Jedes Jahr bemüht man sich in Museen und Sehenswürdigkeiten etwas mehr, die Zugangsvoraussetzungen für Besucher mit Behinderung zu verbessern, um ihnen angepasste Besichtigungsmöglichkeiten zu bieten: u.a. die Installation von Zufahrtsrampen, von Liften, den Verleih von Rollstühlen, die Bereitstellung von Audioführern, von Tastbereichen oder Broschüren in Blindenschrift und sogar Führungen in Zeichensprache. In Paris gelten mehr als hundert solcher Orte als „behindertengerecht“, doch das bedeutet nicht, dass sie allen Kriterien des staatlichen Gütezeichens „Tourisme et Handicap“ entsprechen, das als alleiniger Garant für eine perfekte Barrierefreiheit zu sehen ist. Beachten Sie bitte auch, dass in den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten Besucher mit Behinderung und ihr jeweiliger Begleiter gegen Vorlage eines gültigen Behindertenausweises kostenlosen Zutritt erhalten. In manchen Museen gibt es spezielle Besichtigungen mit Führung und Aktivitäten, allerdings nur gegen vorherige Reservierung. Wenn Sie schließlich lieber einen externen Führer in Anspruch nehmen möchten, bieten Ihnen einige Verbände Besichtigungen mit Führung, die an Ihr Handicap angepasst sind.
Lesen Sie „Tourisme & Handicap”