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Studenten
Eine lange Geschichte…Als Karl der Große (König der Franken von 768 bis 814) im Jahr 800 eine Schule und eine Akademie in seinem Palast gründet und dann Hochschulen in den Klostern einrichtet (wo man Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Gesang und Musik unterrichtet), wollte er damit Bildung wirklich allen zugänglich machen. Damit die Menschen des Volkes Lesen, Schreiben und Rechnen lernen konnten, stattete er die Pfarrgemeinden mit Grundschulen aus. Ab dem 13. Jahrhundert ist der Bekanntheitsgrad der akademischen Bildung in Frankreich dem Einfluss seiner Universitäten zu verdanken und Paris übt bereits einen wahrhaften Reiz auf internationaler Ebene aus. Heute liegen im inneren Stadtgebiet von Paris 13 Universitäten, die in der Zeit nach den Ereignissen des Frühjahrs 1968 aus der Zersplitterung der Université de Paris entstanden sind, mit der Idee, Spezialisierungen in einigen Themengebieten und somit Zentren von hervorragender Qualität zu schaffen. Zur akademischen Bildung in Paris gehören auch die spezialisierten Einrichtungen und die Grandes Ecoles. Zu Ihnen zählen: die Ecole Normale Supérieure, Sciences PO, les Beaux Arts, die Ingenieurschulen mit Paris Tech (Ecole Nationale des Ponts et Chaussées, Ecole des Mines etc.), das Collège de France und das Institut de France sowie mehrere andere Schulen und Institute mit öffentlichem oder privatem Status (Architektur, Ingenieurwissenschaften, Tiermedizin, Agrarwissenschaft, Handel etc.) Glanzvolle Namen, die um die Welt gingen und die Paris den Titel der europäischen Universitätshauptstadt einbrachten, mit 300.000 Studenten jährlich.
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