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Sextourismus

Die gemeinsame Erklärung des internationalen Luftverkehrsverbandes (IATA) und der Weltorganisation für Tourismus (WTO) zum Schutz von Kindern gegen sexuellen Missbrauch im Reiseverkehr und Tourismus, die am 17.12.2001 in Yokohama (Japan) vorgelegt wurde, besagt, dass „unsere Institutionen insbesondere den globalen Ethik-Kodex der WTO für den Tourismus (beschlossen 1999 in Santiago de Chile) berücksichtigen, welcher unmissverständlich festlegt, dass „die Ausbeutung von Menschen jeglicher Art, insbesondere sexueller Art, vor allem bei Kindern, den fundamentalen Zielen des Tourismus schadet und die Negierung desselben bedeutet.“

Die Prostitution Minderjähriger ist auf französischem Boden verboten. Die Strafen für eine Person, die ein minderjähriges Kind, egal welchen Alters, durch Prostitution missbraucht, können sich bis auf 100.000 € und bis zu 7 Jahren Gefängnis belaufen. Dieses Delikt kann Volljährigen ebenso wie Minderjährigen vorgeworfen werden. Die Realität der Prostitution besteht vor allem in der Existenz eines Menschenhandels zum Ziele der sexuellen Ausbeutung zu kommerziellen Zwecken. Von Zuhältern organisierte, internationale Netzwerke geben sich das Recht, das Leben von Frauen, Männern oder Kindern zu ruinieren und sie in eine schlimme, schmerzerfüllte Lage zu bringen. Wie es in der Präambel der UNO-Konvention vom 2. Dezember 1949 zur „Beseitigung von Menschenhandel und Ausbeutung durch Prostitution“ präzise dargestellt wird, ist dieser Handel „unvereinbart mit der Würde und dem Wert menschlichen Lebens“.

www.world-tourism.org

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